Bayreuther Festspiele 

Ein Theater, geschaffen für einen einzigen Komponisten: das Bayreuther Festspielhaus. Mit einem Zuschauerraum, in dem sich Musik entfaltet wie in keinem anderen Saal - ohne Prunk, reduziert auf das Wesentliche: dem Erleben der Werke Richard Wagners als Fest. Dieses Jahr auf dem Spielplan: »Der Ring des Nibelungen«, »Tristan und Isolde«, »Der fliegende Holländer«, »Parsifal« sowie »Tannhäuser« - allesamt in hochkarätiger Besetzung.

25. Juli - 27. August 2024 

Berlin, Deutsche Oper

Neue Opernstoffe für eine neue Zeit - das suchten in den 1920er-Jahren nicht nur die Avantgardisten. Komponist  Richard Strauss ging noch weiter und brachte nicht mit seiner Oper »Intermezzo« nicht nur eine Geschichte aus der modernen Lebenswelt, sondern gleich, kaum verhüllt, sein eigenes Eheleben auf die Bühne ... Das Werk ist Mittelteil einer Richard-Strauss-Trilogie, in der Regisseur Tobias Kratzer verschiedene Stadien einer Paarbeziehung unter die Lupe nimmt. Es dirigiert Donald Runnicles, auf der Bühne stehen u.a. Maria Bengtsson, Thomas Blondelle, Markus Brück und Nadine Secunde.

14.6.2024

Bregenzer Festspiele

»Ins Schwarze getroffen«, schrieb Carl Maria von Weber jubilierend seinem Librettisten nach der Uraufführung ihrer gemeinsamen Oper »Der Freischütz«. Das 1821 in Berlin gefeierte Werk wurde mit seiner emotionsgeladenen und packenden Musik schnell zum Inbegriff der deutschen romantischen Oper. Als eine der heute populärsten Stücke im deutschsprachigen Raum ist »Der Freischütz« zum ersten Mal auf der Seebühne zu erleben. Mit dabei: Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl sowie Conductor in Residence Enrique Mazzola.

17. Juli - 18. August 2024

Tipp folgt

Frankfurt, Oper

Im 19. Jahrhundert avancierte die Oper »La Juive« (Die Jüdin) von Fromental Halévy mit über 500 Vorstellungen allein in Paris und zahlreichen weiteren Aufführungen in ganz Europa zu den meist gespielten Werken. Die Reaktionen auf die Pariser Uraufführung 1835 waren jedoch so gespalten wie die damalige französische Gesellschaft. In Frankfurt wird Tatjana Gürbaca das Werk neu in Szene setzen, Ambur Braid, die von 2018 bis 2023 festes Mitglied des Frankfurter Ensembles war, kehrt als Rachel an das Haus zurück, John Obsorn ist als Éléazar engagiert. 


16., 20., 23., 28.6 +  6., 11., 14.7.2024

Hamburg, Staatsoper

Eingesponnen in die Vergangenheit verweigert sich der Witwer Paul (Klaus Florian Vogt) dem Leben. Seine innere Leere lässt keine Empfindungen zu. Erst die offene Konfrontation mit seinem Trauma bringt Pauls verschüttete Sehnsüchte zum Ausbruch. Sonderbare Vorgänge verwischen die Konturen zwischen Sein und Schein. Paul beginnt wieder zu lieben - aber wen? Soghaft ist auch die Musik, die Erich Wolfgang Korngold für seine zwischen Wahn und Wirklichkeit taumelnde Oper »Die tote Stadt« gefunden hat.

12., 19.6.2024

Schleswig-Holstein Musik Festival

Mit Werken von Giovanni Gabrieli und Claudio Monteverdi, Antonio Vivaldi und Tomaso Albinoni ebenso wie von Guiseppe Verdi, Richard Wagner und vielen weiteren erforscht das SHMF im Festivalsommer 2024 die musikalische Bandbreite Venedigs. Neben Konzerten, Opernabenden, Kammermusik und Liederabenden stehen Abende auf dem Programm, die vom venezianischen Karneval, dem Lebemann Giacomo Casanova und den populären Gesängen der Gondolieri inspiriert sind.

6. Juli - 1. September 2024

Wien, Staatsoper

Cyril Testes Neuinterpretation von »Salome« kehrt im Juni wieder auf die Staatsopernbühne zurück. Unter der musikalischen Leitung von Philippe Jordan verkörpert Camilla Nylund erstmals in dieser Inszenierung die Salome. Den Jochanaan singt erneut Iain Paterson, Gerhard Siegel ist als Herodes und Michaela Schuster als Herodias zu erleben.

13., 17. Juni 2024

Zürich, Oper

Nach der Uraufführung 1855 in Paris wurden die Vêpres Siciliennes ins Italienische übersetzt, und als »I vespri siciliani« hat sich Giuseppe Verdis Oper international durchgesetzt. Sie enthält diejenigen Themen, die Verdi zeit seines Lebens beschäftigt haben: die gestörte Vater-Sohn-Beziehung, die Einsamkeit des Mächtigen, die Unvereinbarkeit von privaten Sehnsüchten und öffentlichen Verpflichtungen. Der kroatische Dirigent Ivan Repušić dirigiert erstmals die Philharmonia Zürich. Als Monforte kehrt Quinn Kelsey ans Opernhaus zurück, Maria Agresta und Sergey Romanovsky sind das tragisch liebende Paar.

9., 13., 20., 23., 28.6. + 4., 7., 10.,13.7.2024