Luciano Pavarotti

Wenn er sang, ging die Sonne auf – und stets hatte man das Gefühl, ein Stück Italien im Herzen zu tragen.
Pavarottis exzellenter, heller und unglaublich schön klingender Tenor schwirrt einem noch immer im Kopf, wenn man an Arien aus Opern von Donizetti, Bellini und Verdi denkt. 

Die Zeit schien still zu stehen, die Welt inne zu halten, wenn er beispielsweise „ Una furtiva lagrima“ aus Donizettis »Liebestrank« an der Bühnenrampe vortrug. Niemand wollte auch nur eine Note verpassen, mucksmäuschenstill waren die Zuschauer während seiner Darbietungen. So auch das Publikum in der Deutschen Oper Berlin, wo der Italiener im Rahmen einer Gala zum 25-jährigen Bestehen des Hauses mit der Arie „Cielo e mar“ aus Ponchiellis »La Gioconda« die Leute am Ende zum kollektiven Jubelgeschrei brachte. Luciano Pavarottis künstlerisches Tun ist eng mit dem von 

Joan Sutherland verbunden. Die brauchte für eine Australien-Tournee einen lyrischen Tenor an ihrer Seite – ihre musikalische Verbindung sollte lange halten... Hier hören Sie beide im Rahmen eines Galakonzert aus Sydney mit „Parigi, o cara“ aus Verdis »La Traviata«. Kommen wir zurück zum italienischen Lebensgefühl, das der Tenor mit seiner Stimme auf so einzigartige Weise zu transportieren wusste, unter anderem in Ernesto de Curtis neapolitanischen Hit „Torna a Surriento“ – das völlig enthusiasmierte Londoner Publikum lässt Pavarotti bereits zu Beginn ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Zuletzt ein Ausflug in die ganz frühen Jahre (1964) seiner Sängerlaufbahn, in denen bereits völlig außer Frage stand, was für ein Talent bereits hier auf der Bühne stand: „Che gelida manina„ aus Puccinis »La Bohème«. 

Ich bin ein Experte auf meinem Gebiet. Aber ohne mein Team wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Ich liebe es, mit Gleichgesinnten zusammenzuarbeiten und mit meiner Leidenschaft und Kompetenz meine Ziele zu verwirklichen.